Wir über uns

 

Wi spelen in't Fröhjohr 1968:

"Wer hett, de hett"

 

Schwank in dree Törns

vun Erhard Asmus

Speelbaas: Heiner Tewes

 

 

Opföhrensdaag

Sünnavend, 20. Aprilmaand 1968

Sünnavend, 27. Aprilmaand 1968

 

Opföhrensöörd

Iserbarg,

Bad Bramstedt

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Kassen Struck, Buer:

Egbert Wieck

Telsche, sien Fru:

Hilma Wieck

Lisa, sien Dochter:

Bärbel Fischbeck

Oma, Telsches Moder:

Herta Mutschink

Jule Popp, Deenstdeern:

Annelie Warnke

Hinnerk Meier, Grootknecht:

Erich Hübner

Hans Schriewer, Lisas Fründ:        

Jürgen Holst

Dr. Krüütkopp, Landarzt:

Erwin Wehr

Hansen, Wachtmeester:

Hans Toepfer

Jochen Muul, Landstrieker:

Ulrich Prehm

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Heiner Tewes

Sien Hülp:

Otto Schröder

Toseggersch:

Gertrud Felst

Bühnenbau:

Alfred Bergel

 

Lütt beten wat to dat Stück

Im Mittelpunkt des Lustspiels steht die brave Bauernfamilie Struck, die eines Tages groß im Lotto gewinnt. Die guten Leute merken aber bald, dass Geld allein nicht glücklich macht. Als kurz darauf eine größere Summe wie vom Erdboden verschwunden ist, erreicht das Durcheinander seinen Höhepunkt..

 

Vertellsel un Dööntjes

Mit diesem Stück gastierten wir wieder einmal im Kurhotel Bad Bramstedt. Herta Mutschink musste als Oma über die Bühne humpeln - vor lauter Leuten im Publikum, die wirklich den ganzen Tag humpelten. Herta dachte sich insgeheim: "Eigentlich müsste ich auf der Bühne einfach mal sagen: "Ik mutt wull mol no Bad Bramstedt!'" Aber sie traute sich nicht, in ihrer ersten größeren Rolle plötzlich eigenen Text anzubringen. Und da ruft plötzlich jemand aus dem Publikum: "Oma! Du mußt mal zur Kur nach Bad Bramstedt!"

 

Presse

„Wer hett, de hett!" (Schwank von Erhard Asmus)
Aufführung der „Volksspielbühne Rissen von 1955 e.V." am 20. April 1968. Ungewohnt, wenn man am ehemaligen Rissener Spiellokal Timmermann vorbeigeht, um das neue Haus zu suchen. Aber man lernt auf dem etwas längeren Fußweg zum Iserbarg ein Stück „Alt-Rissen" kennen. Die neue Spielstätte, die Schule, liegt eingebettet im Grün und ist eingerahmt von hübschen Einzelhäusern. Ja, und dort offenbarte sich wieder die große Liebe unserer Rissener Freunde zur niederdeutschen Heimatsprache. Einladend, sauber und modern der Saal. Breit die Bühne und sinnvoll mit viel Liebe ausgestattet.
Der Vorhang teilt sich. Ein neuer Tag beginnt auf dem Bauernhof. „Hinnerk", der Großknecht (Erich Hübner), hat gerade wieder eine wissenschaftliche Auseinandersetzung um Kööm oder nicht Kööm mit der Deern „Jule" (Annelie Warnke). So wie sie den Tag beginnen, so bleiben diese beiden Spieler immer, die Linie wahrend, gut im Spiel.
Der Bauer „Kassen Struck" (Egbert Wieck) ist vom ersten Auftritt an der Boß. Er beherrscht den Hof, die Menschen dort und begeistert immer wieder die Zuschauer.
Seine Frau „Telsche" (Hilma Wieck) steht ihm zur Seite, kennt „ihn" von allen Seiten und weiß ihn zu nehmen. Ein gutes Zusammenspiel.
Tochter „Lisa" (Bärbel Fischbeck) merkt man von Anfang an die geheime aber große Liebe zu ihrem „Hans" (Jürgen Holst) an. Das Spiel der beiden gefiel gut.
Die „Oma" (Herta Mutschink) kämpfte ihren Kampf um das Altsein. Trotz schlechtem Gehör, Sorgenstuhl und ständigem Abruf ins Bett war sie manchmal lebhafter als alle anderen.
Der plietsche „Landarzt" wurde von Erwin Wehr glaubwürdig und fast fachgerecht gut gespielt. Eine kleine Rolle aber beherrscht!
Hans Toepfer als der „Wachtmeister" paßte zur Uniform. Forsch, stramm noch jung, aber seine „Leute" kennend.
Ulrich Prehm als armes Landstreicher-Würstchen ließ geduldig über sich ergehen, was das Gesetz verlangte. Begeisterung im Saal, als alles ein gutes Ende nahm.
Viel Arbeit und viel Mühe hatte sich wieder einmal gelohnt. Der Spielleiter Heinrich Tewes hat die Seinen gut geführt und die VB Rissen darf zufrieden sein.
Die kleine anschließende Aussprache im „Birkeneck", so hoffe ich wenigstens, hat uns einander noch wieder nähergebracht. Vielen Dank! Liebe Rissener Freunde!.
(Verbandskritiker
Hermann Nolting)

 

Plattdeutsch ist ihre Stärke
In der Aula der Schule Iserbarg fand die Aufführung „Wer hett de hett" von Erhard Asmus statt. Wie wurde gelacht! Die Volksspielbühne Rissen zeigt von Mal zu Mal immer deutlicher, daß ihre große Stärke die plattdeutsche Komödie ist. Jede Pointe saß, und die komischen Situationen folgten Schlag auf Schlag, jede gekonnt gespielt.
Im Mittelpunkt standen zwei Gegenstände: eine Flasche Bier mit Schlaftabletten, die einen Einbrecher einschläfern sollten, und eine Dose Spinat, in die der Bauer unrechtmäßig abgezweigte zehntausend Mark versteckt hatte.
Das gute Zusammenspiel brachte jeden zur Geltung: Kassen Struck, den listigen Bauern, seine stattliche Frau, die hübsche verliebte Tochter, die prachtvolle Oma mit dem Krückstock, das komische Diener-Paar, den strebsamen Tankwart, den gemütlichen Onkel Doktor und den einbrecherjagenden Wachtmeister mit seinem scheuen Wild. — Auch das Bühnenbild war dieses Mal besonders hübsch.

(Norddeutsche Nachrichten)

 

Szenen-Fotos

 

 Egbert Wieck

 

Annelie Warnke

 

Egbert Wieck - Annelie Warnke

 

Annelie Warnke - Hans Toepfer - Erich Hübner

 

Annelie Warnke - Erich Hübner

 

Erich Hübner - Egbert Wieck

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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