Wir über uns

 

Wi spelen in'n Harvst 1984:

"Moral in Müggenhusen"

 

Nedderdüütschet Lustspill in dree Akten

vun Jens Exler

Speelbaas: Rudi Schröder

 

 

Opföhrensdaag

Freedag, 19. Oktobermaand 1984

Sünnavend, 20. Oktobermaand 1984

Sünnavend, 20. Oktobermaand 1984

Sünndag, 21. Oktobermaand 1984

Maandag, 22. Oktobermaand 1984

Dingsdag, 23. Oktobermaand 1984

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Schorsch Nogens, Börgermeister un Weert:    

Karl-Heinz Wedde

Hedi, sien Fru:

Heidemarie Wedde

Fred, sien Söhn:

Wolfgang Binder

Addi Moog, Liddmaat vun'n Gemeenderaat:

Rudi Schröder

Mimi, sien Fru:

Inge Schwenn

Harm Renner, Liddmaat vun'n Gemeenderaat:   

Günther Schwenn

Selma, sien Fru:

Christel Tewes

Anni Rehbeen, Posthollersch:

Herta Mutschink

Uschi Kröger, Lehrersch:

Sabine Mutschink

Jonny Neelsen, Hegeringsleiter:

Heiner Tewes

Kassen Kreimann, Buer:

Dirk Steffens

Kai, Fohrschöler:

Kai Lorenzen

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Rudi Schröder

Toseggersch:

Lisa Schröder

Lüüd an de Siet:

Karen Jarck,

 

Bianca Seeburg

Prüük un Visaasch:

Silke Lorenzen,

 

Karin Lorenzen

Lüchtmoker:

Thorsten Junge

Bühnenbild:

Rudolf Seeburg

Bühnenbu:

Ellinor Rother,

 

Jürgen Schönlein,

 

Hans Klameth

 

Lütt beten wat to dat Stück

Die Posthalterin Anni Rehbehn macht sich ernsthafte Sorgen um die Moral in Müggenhuusen. Ein gewisses Etablissement ist ihr ein Dorn im Auge, und sie mobilisiert die Gemeinderatsmitglieder Noogens, Moog und Renner. Diese meinen dem Geschehen dort nur mit ihren Besuchen auf den Grund gehen zu können. Eifersucht aktiviert deren Ehefrauen, die von Sohn Fred Noogens und seiner Freundin Uschi unterstützt werden.

 

Presse

VOLKSSPIELBÜHNE RISSEN von 1955 e.V.
Mit dem Lustspiel "Moral in Müggenhusen" bereitete die Volksspielbühne Rissen ihrem plattdeutschkundigen Publikum ein rundum gelungenes Theatervergnügen. Die niederdeutsche Schmunzel-Geschichte spielt in dem Dörfchen Müggenhusen: Hier gerät das Leben der Bürger gründlich ins Wanken, als ein "gewisses Etablissement" seine Pforten öffnet und den Argwohn der (weiblichen!) Dorfbewohner hervorruft. Vor allem der Männer verpönenden Posthalterin Anni Rehbein (überzeugend demonstrierte Herta Mutschink die altjüngferliche Entrüstung!) ist der zwielichtige "Sitten-Dschungel" ein Dorn im Auge: Sie, die allein auf autogenes Training schwört, bittet die Gemeinderatsmitglieder Nogens, Moog und Renner um Rat. Die Herren helfen gern, und fortan "recherchiert" das Trio regelmäßig höchstpersönlich in dem sündigen Salon.
Ihre gekränkten Gattinnen indes grämen sich in der Gaststätte des Bürgermeister Nogens: Wie bloß bringt man die Ausreißer wieder zur Räson?! Aber nicht nur diese Frage bewegt die Menschen in dem Stammlokal - auch Jugend-und Umweltprobleme erhitzen die ländlichen Gemüter. Da sorgt sich der Hegeringleiter (liebenswert: Heiner Tewes) um die Heranwachsenden, die in seiner Jagdhütte eine Freizeit-Heimat finden sollen. Und da setzen sich der pfiffige Fred (fabelhaft: Wolfgang Binder!) und die Lehrerin Uschi (herzerfrischend: Sabine Mutschink) mit Engagement - gegen den Willen des geldgierigen Bürgermeisters - für die Säuberung des durch Chemiemüll verseuchten Sees in Müggenhusen ein. Doch nicht nur bürgernahes Denken - auch Lebensklugheit zeichnet das Fräulein Lehrerin aus. Voller Elan empfiehlt es den eifersüchtigen Ehefrauen: "Verändert euer Aussehen so, daß es euren Männern den Atem raubt!" Gesagt, getan. Begeistert vertauscht man die bäuerliche Schale mit einem betörenden Erscheinungsbild. Die Verwandlung hat Erfolg: Aufs neue verliebt in ihre Frauen, kehren die Gemeinderatsmitglieder reumütig zurück an den heimischen Herd. Doch nicht nur hier herrscht Happy-End: Uschi und Fred wollen den Bund fürs Leben schließen, der verschmutzte See wird zum blitzsauberen Badeteich, und Treffpunkt der Jugend soll nicht die Jagdhütte, sondern das inzwischen finanziell ruinierte und verlassene Freudenhaus sein! Die Posthalterin Anni Rehbein aber bittet verwirrt um ihre Versetzung, da sie das "verruchte" Auftreten ihrer ehemaligen Mitstreiterinnen nicht ertragen kann! Alles in allem: Ein riesiger Heiterkeitserfolg! Besonders die raffiniert veränderten Ehefrauen Hedi, Mimi und Selma (Heidemarie Wedde, Inge Schwenn und Christel Tewes) strapazierten die Lachmuskeln in hohem Maße! Großartig auch Karl-Heinz Wedde, Rudolf Schröder und Günther Schwenn als ihre Gatten auf Abwegen! Einziger Wermutstropfen war die teilweise schwache Akustik, was sich vor allem in den letzten Reihen bemerkbar machte. Gitta So

(Rissener Rundschau)

 

Szenen-Fotos

 

 

Heidemarie Wedde - Karl-Heinz Wedde

 

 

Karl-Heinz Wedde - Rudi Schröder - Günther Schwenn

 

Karl-Heinz Wedde - Heiner Tewes

 

Inge Schwenn - Rudi Schröder

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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