Wir über uns

 

In't Fröhjohr 1999 hebbt wi speelt:

"Alltomol Sünner"

 

Kummedie vun August Hinrichs

Verlag Karl Mahnke/Verden

Speelbaas: Annelie Lettermann

 

 

Opföhrensdaag

Freedag, 16. Aprilmaand 1999

Sünnavend, 17. Aprilmaand 1999

Sünnavend, 17. Aprilmaand 1999

Sünndag, 18. Aprilmaand 1999

Maandag, 19. Aprilmaand 1999

Dingsdag, 20. Aprilmaand 1999

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Hein Brummer:

Heiner Heintzsch

Liesbeth, sien Dochter:

Ariane Korduan

Minna Puttfarken, Huusdeern:   

Karen Wieck

Harm Sagebiel, Breefdräger:

Günter Schramme

Hermann Peters:

Abdreas Prieß

Lui Haak:

Henning Lutz

Olga Meyer:

Karin Selchow

Emmi, ehr Süster:

Karin Lorenzen

Agnes Lüschen:

Karin Heintzsch

Wilma Klüver:

Christine Steffens

Polizeiwachtmeister Fritsche:

Horst Lorenzen

Alma Söbenhöhner:

Regina Wieck

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Annelie Lettermann

Ehr Hülp:

Sybille Lettermann

Tosegger:

Søren Steffens

Lüüd an de Siet:

Elke Mißfeldt,

 

Rolf Gunia

Prüük un Visaasch:   

Silke Lorenzen,

 

Karin Lorenzen

Kledaasch:

Elke Lustig

Lüchtmokers:

Hanns Wieck,

 

Karl-August Braker,

 

Christian Steuer

Bühnenbau:

VBR-Crew

 

Lütt beten wat to dat Stück

Postbüdel Harm Sagebiel verdaddelt sien Posttasch. 17 Breven - futsch! En Dörp is in Bredullje. Tja, wi sünd doch "Alltomol Sünner"!

 

De Autor

August Hinrichs wurde am 18.April 1879 in Oldenburg als Sohn eines Tischlers geboren. Auch er erlernte das Tischlerhandwerk und zog als Handwerksbursche durch Deutschland. Nach dem 1.Weltkrieg machte er sich als Tischlermeister in Oldenburg selbständig. Bereits während seiner Wanderzeit schrieb er Gedichte und Einakter und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins "Ollnborger Kring", dessen Laienbühne sich schon 1923 dem Landestheater angliederte und seit 1939 "August-Hinrichs-Bühne" heißt.
Nachdem August Hinrichs 1929 seine Tischlerei aufgegeben hatte, arbeitete er fortan als freier Schriftsteller und wurde einer der erfolgreichsten niederdeutschen Dramatiker. Zu seinen bekanntesten Theaterstücken zählen "Swienskomödi" (1930), "Wenn de Hahn kreiht" (1933) und "För de Katt" (1938). Die hochdeutschen Fassungen "Krach um Jolanthe", "Wenn der Hahn kräht" und "Für die Katz" wurden verfilmt und in viele Dialekte übersetzt in ganz Deutschland und den Nachbarländern an Theatern gespielt und auch heute immer wieder aufgeführt. Daneben schrieb er zahlreiche Romane, Novellen und Erzählungen, in denen das Bauern- und Handwerkerleben seiner Oldenburger Heimat eine zentrale Rolle spielt. August Hinrichs starb 1956 in Huntlosen bei Oldenburg.

 

Presse

„Alltomol Sünner" - Klasse
Erst ein kleiner gespielter Witz, dann der Einakter um die verlustige Posttasche, in der manch düsteres Geheimnis schlummert, knackig, witzig mit vielen Seitenhieben auf Zwischenmenschliches und Schluderei.
Viel Spaß gab es in der gelungenen Poststube und viel „Äktschn"!
Herausragend war die Schludertasche Minna Puttfarken, mit Inbrunst gespielt von Karen Wieck. Die Mimik, der lange Hals bei allen Neuigkeiten! Wie ein Gummiball ist sie über die Bühne gehüpft. Kann man eigentlich komisches Talent vom Schwiegervater erben (denkt Ihr noch an Egbert Wieck, den Udel und Komiker)?
Auch bei den vielen anderen Darstellern konnte ich wieder vergessen, Amateure vor mir zu haben.
Nach der Pause (sogar mit Sektbar) dann ein unerwarteter Leckerbissen. Die zweite Hälfte des plattdeutschen Abends wurde mit Herz und Witz und Wärme von den „Liekedeelers" gestaltet, einer Musikgruppe, deren eigene plattdeutschen Lieder genauso ins Ohr gingen wie das bekannte Liedgut, das sie uns boten. Sogar an a-Capella-Stücke wagten sie sich und erhielten brausenden Beifall (den Sänger und Gitarristen Jörn Schröder kennen wir von der Volksspielbühne Rissen).
Der Funke sprang über bei den "Sünners" und den „Liekedeelers" und das Wohlgefühl von diesem gemütlichen Abend klingt auf dem Heimweg nach.

(Gudrun Müller, Rissener Rundschau)

 

Die Volksspielbühne Rissen verliert ihr Gründungsmitglied Gustav Felst
Vor 43 Jahren hatte unser lieber Gustav Felst die gute Idee, in Rissen einen Theaterverein zu gründen. Es war eine sehr, sehr gute Idee, denn heute noch erfreut sein Kind, die VB Rissen, jung und alt mit vergnüglichen Stunden; und es soll auch noch lange so bleiben. Guschi, so wie wir ihn alle nannten, hat allen Mitgliedern — ob jung, ob alt — stets vorgelebt, wie ein Verein zu führen ist: gradlinig und korrekt. So wie wir ihn selbst auch all die Jahre kannten und schätzten. Viele, viele Stunden seiner Freizeit war er für seinen Verein tätig, so zum Beispiel als Schriftführer, Bühnenbauer und auch gern mal als Spieler einer kleinen Rolle. Erforderte ein Stück einen seriösen Herrn: Guschi war der Richtige. Er hat seinen Verein nie im Stich gelassen, und dafür danken wir alle ihm noch einmal ganz herzlich. Gern würden wir alle ihm noch einmal sagen: "Schön, daß es Dich gab, Du wirst uns stets in guter Erinnerung bleiben!"
Im Namen der Volksspielbühne Rissen Annelie Lettermann

(Rissener Rundschau)

 

Szenen-Fotos

 

 

Günter Schramme

 

Heiner Heintzsch - Günter Schramme

 

Karin Lorenzen - Karin Selchow

 

 

Karen Wieck - Karin Heintzsch

 

Andreas Prieß - Ariane Korduan - Horst Lorenzen

 

Regina Wieck - Karen Wieck

 

Heiner Heintzsch - Karin Heintzsch - Andreas Prieß - Christine Steffens - Karin Selchow - Karin Lorenzen - Henning Lutz

 

Henning Lutz - Ariane Korduan

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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