Wir über uns

 

Wir spielten zu Weihnachten 1999:

"Der gestiefelte Kater"

 

Ein Märchen nach einer Fassung

von Robert Bürkner

Regie: Karen Wieck

 

 

Aufführungen

Freitag, 3. Dezember 1999

Sonnabend, 4. Dezember 1999

Sonnabend, 4. Dezember 1999

Sonntag, 5. Dezember 1999

Sonntag, 5. Dezember 1999

 

Personen und Darsteller

Hans, der Müllersohn:

Christian Bauer

Flunky, sein Kater:

Isabell Schumacher

Der ärgerliche König:

Birgit Hoppe

Emil, Diener des Königs:

Paul Tägert

Gottfried, Diener des Königs:

Jonny Karnatz

Prinzessin Rosemarie:

Samira Müller

Hofdame Isolde:

Anna Wieck

Zauberer Hupp:

Sybille Lettermann

Zauberlehrling Schnick-Schnack:   

Alina Friede

Matz Piep, Wirt:

Søren Steffens

Mali Klatschmaul, seine Magd:

Karin Selchow

Der Nachbar Schuster:

Christian Dennert

Der Bauer Tobias:

Horst Lorenzen

Die Bäuerin Bärbel:

Karin Heintzsch

Der Weihnachtsmann:

Heiner Heintzsch

Zwei Engel:

Wiebke Junge,

 

Lina Hinzpeter

Das entlaufene Hofgesinde:

Darius Dadras,

 

Patricia Dadras,

 

Moritz Daniels,

 

Svenja Fritsch,

 

Gesa Junge,

 

Annelie Lettermann,

 

Julia Quante,

 

Meike Rubach,

 

Caro Schröder

 

Hinter den Kulissen

Regie:

Karen Wieck

Regieassistenz:

Karin Heintzsch

Arrangement Vor-/Zwischenspiele:  

Annelie Lettermann

Souffleuse:

Christine Steffens

Inspizienz:

Anna Richter,

 

Renate Jarck

Maske/Frisuren:    

Silke Lorenzen,

 

Karin Lorenzen,

 

Annelie Lettermann

Kostüme:

Elke Lustig

Requisite:

Hans-Jürgen Lustig

Beleuchtung:

Hanns Wieck,

 

Karl-August Braker,

 

Christian Steuer

Bühnenbau:

VBR-Crew

 

Handlung

Diese Geschichte handelt von einem Müller, der drei Söhne hatte. Außerdem besaß er noch die Mühle, einen Esel und den Kater Flunky. Als der Müller nun eines Tages starb, teilten sich seine Söhne die Erbschaft auf: Der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel und für Hans, den dritten Sohn, blieb nichts als der Kater. Da war er sehr traurig und überlegte, was er nun anfangen sollte. Er wusste sich keinen Rat. Plötzlich aber begann der Kater zu sprechen. "Hör", sagte er, "lass mir nur ein Paar Stiefel machen, dass ich ausgehen und mich unter den Leuten sehen lassen kann, dann soll dir bald geholfen sein." Und so geschah es dann auch. Flunky bekam seine Stiefel, nahm einen Sack und zog los. Er wusste nämlich, dass der König des Landes furchtbar gern Rebhühner aß, sie aber nur selten bekam, weil sie so schwer zu fangen sind. Mit Hilfe einer List fing der Kater einige Rebhühner, brachte sie zum König und wurde reich dafür belohnt. Hans wunderte sich sehr über den Geldsegen. Sein kluger Kater Flunky hatte aber unterdessen schon wieder ganz andere Pläne, die aus dem armen Müllersohn Hans einen reichen Grafen machen sollten...

 

Aus dem Nähkästchen

Bei einer Vorstellung fiel plötzlich während des Spiels ein Scheinwerfer auf die Bühne, direkt neben einem Darsteller. Nach einer kurzen Schrecksekunde folgte der trockene Kommentar: "Die Rebhühner fliegen heute aber tief."

 

Presse

Der gestiefelte Kater
Es war ein heißes Wochenende für die VB Rissen. Drei tolle Tage bringt zwar auch eine Inszenierung für Erwachsene mit sich, aber an zweien davon zwei Vorstellungen unmittelbar hintereinander vor jeweils rund vierhundert Kindern, das kostet Kraft, besonders den Amateur, der sich nicht immer auf eine fundierte Sprechtechnik stützen kann.
Die in den vorderen Reihen allein oder in großen Gruppen sitzenden Kinder sind zwar mucksmäuschenstill und folgen gespannt der Bühnenhandlung, doch die Schoßlander weiter hinten auf Mutters Arm schaffen mit unausgesetzten lautstarken Ragen und Kommentaren einen Geräuschpegel, der jedem Ensemble zu schaffen macht. Deshalb ist besonders dankbar zu vermerken, dass dennoch keine das Erlebnis zerstörende Lautsprechertechnik eingesetzt wurde! Mit Ermüdungszeichen in dieser letzten von mir besuchten Vorstellung wäre also wohl zu rechnen gewesen. - Nichts da, Annelie Lettermann kam als Oberbedienstete mit dem Haus- und Küchenpersonal vieler Märchen-Königshäuser so frisch und präsent daher, als sei es die Premiere.
Eine grandiose Idee, diese liebgewonnenen Figuren Erinnerungen an vergangene Inszenierungen wecken zu lassen. Nicht nur ich habe mich darüber gefreut, die gipstortenschleckende Backhelferin und einige andere vom Hof des eine Frau suchenden Königs Klaus wiederzuerkennen. Die kleinen Besucher konnten sich mit den schon vertrauten Figuren auch in diesem Märchen gleich zuhause fühlen. Wie denn auch die Handlung und die oft recht abgehobene Märchensprache hier für heutige Kinder verständlich bearbeitet worden war. Wo in der Fassung von Robert Bürkner, in der ich als Anfänger vor rund fünfzig Jahren den Müllerssohn spielte, der König und sein Gefolge noch mit der Equipage vorfuhr, ging man für Kinder, die zwar Computer und Raumschiffe aber keine Pferde mehr kennen, einfach zu FUSS. Und der "Herr Baron von Karabas" aus dem Märchen führte hier nach Katers Willen einen Zungenbrechernamen, an dem die Kinder übend ihre Freude hatten.
Da stand ein Ensemble von Menschen wie Du und ich auf der Bühne, mit denen sich die kleinen Gäste identifizieren konnten, und wenn die beiden Diener des immer und stets sich ärgernden Königs immer und stets alles besser wussten, und ihm das sogar sagen durften, hatten sie die volle Sympathie ihrer Fans. Die Rollen waren sorgfältig ausgearbeitet und glaubhaft ausgespielt, sehr hübsche Kostüme, Requisiten und liebevoll gestaltete Bühnenbilder rundeten den Gesamteindruck ab, dass man der Inszenierung der Märchenaufführung für Kinder die gleiche Sorgfalt angedeihen lässt, wie man sie hier von den Produktionen für Erwachsenene kennt. An diesem gestiefelten Kater hatte man viel Freude.
(Verbandskritiker Gert Krause)

 

Szenen-Fotos

 

 

Søren Steffens - Mali Klatschmaul

 

 

Isabell Schumacher - Christian Bauer

 

 

Søren Steffens - Christian Dennert - Karin Heintzsch - Horst Lorenzen

 

 

Karin Heintzsch - Horst Lorenzen

 

Christian Bauer - Isabell Schumacher - Søren Steffens - Christian Dennert -

Horst Lorenzen - Birgit Hoppe - Karin Heintzsch

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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