Wir über uns

 

In't Fröhjohr 2000 hebbt wi speelt:

"Rommé to drütt"

 

Kummedie in dree Akten

vun Petra Blume

Speelbaas: Heiner Tewes

 

 

Opföhrensdaag

Freedag, 7. Aprilmaand 2000

Sünnavend, 8. Aprilmaand 2000

Sünnavend, 8. Aprilmaand 2000

Sünndag, 9. Aprilmaand 2000

Maandag, 10. Aprilmaand 2000

Dingsdag, 11. Aprilmaand 2000

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Herta Martens:

Herta Mutschink

Lisa Karstens, en Fründin:

Christel Tewes

Agnes Bargen, en Fründin:

Silke Lorenzen

Kerstin Lohmann, Herta Grootdochter:   

Anna Richter

Norbert Staller, ehr Fründ:

Thorsten Junge

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Heiner Tewes

Sien Hülp:

Dirk Steffens

Toseggersch:

Renate Jarck

Lüüd an de Siet:

Elke Mißfeldt,

 

Karin Lorenzen

Prüük un Visaasch:   

Silke Lorenzen,

 

Karin Lorenzen

Kledaasch:

Elke Lustig

Lüchtmokers:

Hanns Wieck,

 

Karl-August Braker,

 

Christian Steuer

Bühnenbau:

VBR-Crew

 

Lütt beten wat to dat Stück

Die Geschichte dreier älterer Damen, die sich mehrmals wöchentlich zum gemeinsamen Kartenspiel treffen. Besagte Damen leben in schöner ruhiger Gleichmäßigkeit, die sie aber andererseits auch langweilt, vor sich hin. Bis eines Tages eine von ihnen einen Gedanken hat, der sie nicht mehr loslässt; man hat ein Ziel. Energie wird freigesetzt, Aktivität entwickelt, und es geht plötzlich regelrecht aufregend zu, als die Planungen für den Bankraub auf Hochtouren laufen...

 

De Autorin

Petra Blume wurde 1957 geboren und lebt heute in Husum, Kreis Nordfriesland. Die Hausfrau und Mutter ist nebenberuflich tätig bei einer Husumer Wochenzeitung. Seit kurzem leitet sie eine Theatergruppe. 1987 begann sie, Theaterstücke zu schreiben.

 

Veröffentlichungen:

 

Mehrakter:
Rommé to Drütt, 1991, Theaterverlag Karl Mahnke
Hexensommer, 1993, Theaterverlag Karl Mahnke

 

Einakter:
Dat erste Mal, 1988, Theaterverlag Karl Mahnke
De verflixte Föhrerschien, 1988, Theaterverlag Karl Mahnke
Een Buddel för Anna, 1990, Theaterverlag Karl Mahnke
Wat för'n Fro, 1990, Theaterverlag Karl Mahnke
Söß Richtige, 1992, Ostfriesischer Theaterverlag
De phantastische Alf, 1993, Ostfriesischer Theaterverlag

 

Sketche:
Theaterkraam, 1991, Theaterverlag Karl Mahnke
De Alternativkeks, 1993, Theaterverlag Karl Mahnke

 

Presse

Immer Theater mit der Volksspielbühne Rissen
Nein, ich bin kein notorischer Leserbriefschreiber - aber Sie muss ich hier und heute einfach mal zu Ihrer Arbeit beglückwünschen! Und Ihnen sagen, wieviel Spaß mir Ihre Aufführungen machen. Weil sie höchst amüsant und unterhaltsam sind (obwohl ich als „Zugereister" oft platt bin ob soviel Platt), weil man nette Leute zum Klönen trifft, weil die Atmosphäre „stimmt" und nicht zuletzt auch deshalb, weil jedes einzelne Stück eine gehörige Portion Lokalkolorit vermittelt.
Meine Frau und ich freuen uns schon jetzt auf „Rommé to drütt".
Mit freundlichen Grüßen D. Günther, Rissen


Die Zahl der begeisterten Äußerungen zur Volksspielbühne Rissen hat in den letzten Jahren abgenommen, die Zahl der Besucher dagegen ist angestiegen, so ganz nach dem Motto, „Lieber gucken als schreiben!" Seit es die Volksspielbühne Rissen gibt, und es gibt sie mittlerweile seit 45 Jahren, gibt es viele treue Anhänger und Besucher. Die Volksspielbühne ist, wie man heute sagt, in Rissen „Kult". Wer sich Rissen besonders zugehörig fühlt, geht hin. Das Lebensalter spielt keine Rolle. Und eigentlich auch nicht, ob man Plattdeutsch spricht bzw. versteht oder nicht. Es sind die Menschen, die auf und hinter der Bühne agieren, es ist deren Spielfreude, ihr schauspielerisches Können und die Auswahl der Stücke. Die Volksspielbühne führt ihr Frühlings-, Herbst- und Wintertheater auf, seit vielen Jahren, immer mit Erfolg. Ein kleiner Durchhänger Ende der achtziger Jahre ist längst vergessen. Mit Annelie Lettermann als Vorsitzende des Vereins „Volksspielbühne Rissen" war der Generationswechsel eingeleitet worden, mit Thorsten Junge als ihrem Stellvertreter wurde er fortgeführt. „Der Zulauf der Kinder und Jugendlichen ist phänomenal", freut sich Thorsten Junge, „wir mussten leider einen Aufnahmestopp verhängen. Das ist ganz bestimmt schade, aber wir schaffen es kaum noch. Annelie versucht schon seit einiger Zeit, Nachwuchs für die Regiearbeit heranzuziehen, und das erfordert einfach unglaublichen Einsatz. Ich habe ihr schon einiges an Organisatorischem abgenommen, damit sie ihre anderen Aufgaben richtig wahrnehmen kann."
Ohne eine gründliche Umstrukturierung der Aufgabenverteilung wäre es ohnehin nicht mehr weitergegangen. Vor einigen Jahren hat sich die Volksspielbühne Rissen daher eine neue Struktur zugelegt, wonach die einzelnen Bereiche auf ganze Teams übertragen wurden, in denen jeder Verantwortung übernimmt und sich frei entwickeln kann. Diese Umstrukturierung war offenbar ein durchschlagender Erfolg, denn die Volksspielbühne Rissen wirkt längst über ihren eigenen Theaterbereich hinaus.
Die vor einiger Zeit neu gestaltete Sektbar, die bei den Aufführungen der Volksspielbühne in Betrieb ist, hat sich zu einer richtigen Kommunikationszentrale entwickelt.
„Eine wichtige Rolle spielt dabei die neue Sektbar", erklärt Thorsten Junge mit vergnügtem Gesicht, „dort trifft sich quasi alles, was in Rissen Rang und Namen hat. Da werden unglaubliche Dinge besprochen, Pläne geschmiedet und Aktivitäten verabredet." Mit „Rang und Namen" sind dabei diejenigen gemeint, die für Rissen etwas bewegen. Das sind zum einen die Mitglieder der „Volksspielbühne Rissen e.V.", die Wehrführer und deren Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr Rissen, nämlich Ulli Prehm, Dieter Niemann und Heiko und Torsten Wrage. Hinzu kommt Claus Uebler, Hausmeister des Gymnasiums Rissen und überall da zu finden, wo es um Musik und deren Übertragung geht. Es herrscht Aufbruchstimmung in Rissen, das ist unübersehbar. Und die Volksspielbühne Rissen als authentische Rissener Institution spielt dabei eine herausragende Rolle. Der Schwung, der innerhalb herrscht, überträgt sich inzwischen immer stärker auf andere. Gleiches gilt für die Freiwillige Feuerwehr, die nach Jahren der Selbstbeschränkung auch immer stärker an die Öffentlichkeit tritt. Denken wir an das Sommerfest, das der Bürgerverein Rissen vor zwei Jahren veranstaltete. Diese nach einigen Jahren Stagnation wirklich gelungene Veranstaltung sah unter den Helfern und Mitwirkenden das neue „Kraftzentrum Rissen", also Volksspielbühne, Feuerwehr und Claus Uebler in vorderster Front. Auch der letztjährige Laternenumzug mit seinem riesigen Erfolg ist Mitgliedern aus diesem „Kraftzentrum Rissen" zu verdanken gewesen.
Ein Generationenwechsel ist erfolgreich abgeschlossen worden. Waren es früher Rosemarie und Jürgen Grewoldt, Hans Jürgen Kroger, Uwe Ulrich, Heinz Weyrich & Co., so sind es jetzt die Mitglieder der Volksspielbühne Rissen, der Freiwilligen Feuerwehr und, als Einzelperson, Claus Uebler. Die Niemanns und Wrages waren übrigens immer dabei. Dass der Theaterbetrieb der Volksspielbühne darunter nicht gelitten hat, ist selbstverständlich. Die „Bühnenspatzen" sind das scheinbar unerschöpfliche Reservoir für das Ensemble, das die großen niederdeutschen Stücke spielt. Inzwischen hat sich dazwischen noch eine Jugendgruppe etabliert, „zu groß für die Bühnenspatzen, noch nicht im Ensemble". Es sind Jugendliche, deren Spielmöglichkeit begrenzt ist durch schulische oder sonstige Ausbildungsanforderungen. „Sie treffen sich auch zusammen in der Heide und proben ein Stück", erzählt Thorsten Junge, „und wir sind finanziell Gottseidank so gestellt, dass wir ihnen das ermöglichen können. Ich denke, wir sind insgesamt in einer beneidenswerten Lage. Während anderswo von schleichendem Rückgang die Rede ist, boomt es bei uns, sowohl bei der Zahl der Mitglieder als auch bei den Zuschauerzahlen." Auch die Ideen scheinen ihnen nicht auszugehen. Neuestes Projekt: Der „Theaterball" im Sommer dieses Jahres.
„Und was ist mit dem Repertoire, bleibt es immer bei niederdeutschen Stücken oder können Sie sich auch andere Stücke vorstellen, Gastspiele ermöglichen und so weiter?", fragen wir. „Darüber haben wir noch gar nicht nachgedacht", gibt Thorsten Junge offen zu, „aber darüber können wir intern mal sprechen. Vorstellen kann ich mir das." Vielleicht heißt es ja in Zukunft: Immer mehr Theater mit der Volksspielbühne Rissen!

(Rissener Rundschau)


Rissens 1. Theaterball
„Rissens 1. Theaterball, das stimmt nicht. Vor 38 Jahren hatten wir schon mal einen!" Mit diesem Bekenntnis eröffnete Thorsten Junge den Abend des Theaterballs der Volksspielbühne Rissen am 8. Juli in der Aula der Schule Iserbarg. Um es kurz zu machen: Es war ein tolles Fest! Dafür, dass die Leute von der Volksspielbühne mit der Ausrichtung eines Theaterballs Neuland betraten, klappte die Organisation vorzüglich. „Natürlich gab es die eine oder andere Sache, die wir beim nächsten Mal verbessern werden", räumte Thorsten Junge ein, und sprach damit etwas aus, das viele hören wollten: „Ja, es gibt wieder einen Theaterball, nicht gleich im nächsten Jahr, aber er kommt", bestätigte Thorsten Junge.
Annelie Lettermann und er, die die Hauptlast der Planung, Organisation und Durchführung getragen hatten, können zufrieden sein. Der Ball führte Gäste zusammen, die sich wohl fühlten, bis in den frühen Morgen hinein tanzten und eine Wiederholung wünschen. Und wenn dann auch noch die Kasse stimmt, dann können wirklich alle zufrieden sein. „Es gibt tatsächlich einen kleinen Überschuss", freut sich Thorsten Junge, „den können wir für die Bühnenspatzen und für die Erneuerung des hinteren Vorhangs benutzen." Fast 200 Gäste waren gekommen, aus Blankenese, Rissen und Wedel, und fast 150 waren auch noch weit nach Mitternacht dabei. Und die Straßen in Rissen waren an diesem Abend des 1. Theaterballs wie leergefegt.

(Rissener Rundschau)

 

Szenen-Fotos

 

 

Herta Mutschink - Silke Lorenzen - Christel Tewes

 

Christel Tewes - Silke Lorenzen - Herta Mutschink

 

Anna Richter - Thorsten Junge

 

 

Christel Tewes - Silke Lorenzen

 

Silke Lorenzen - Herta Mutschink - Christel Tewes

 

Silke Lorenzen - Thorsten Junge

 

Silke Lorenzen - Herta Mutschink - Anna Richter - Christel Tewes

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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