Wir über uns

 

Im Sommer 2001 spielten die Nesthocker:

"Hamlet - Prinz von Dänemark"

 

Eine Persiflage

nach der Tragödie von William Shakespeare

von Uta Klaus und Rolf Kutschera

Regie: Sybille Lettermann, Stephanie Ganske

 

 

Aufführungstage:

16. Juni 2001

7. September 2001

 

Aufführungsorte:

Iserbarg,

Rissener Dorffest

 

Personen und ihre Darsteller:

Hamlet:

Christian Bauer

Der Geist von Hamlets Vater:   

Katharina Vater

Clausius:

Isabell Schumacher

Gertrud:

Gesa Junge

Bernardo:

Beate Teichmann

Marcellus:

Meike Rubach

Francisco:

Anna Wieck

Horatio:

Patricia Dadras

Polonius:

Jonny Karnatz

Ophelia:

Annalies Karnatz

Laertes:

Samira Müller

Chorus:

Christian Dennert

 

Hinter den Kulissen

Regie:

Sybille Lettermann,

 

Stephanie Ganske

Kostüme:

Elke Lustig

Bühnenbau:    

Hanns Wieck,

 

Herbert Lettermann

 

Handlung der Vorlage

Dem dänischen Prinzen Hamlet erscheint eines Nachts in Helsingör der Geist seines toten Vaters, der klagt, er sei von seinem eigenen Bruder Claudius im Schlaf vergiftet worden. Von da an lebt Hamlet zwar nur noch für die Rache, zögert aber, die Tat auszuführen und tut so, als sei er geistig verwirrt. Claudius hat inzwischen den Thron bestiegen und Hamlets verwitwete Mutter Gertrud geheiratet. Vergeblich versucht er, seinen Stiefsohn durch dessen Freunde Rosenkrantz und Güldenstern ausforschen zu lassen.

Hamlet überredet eine durchreisende Komödiantentruppe, bei Hof ein von ihm erdachtes Stück aufzuführen, in dem er die Ermordung seines Vaters darstellt, um seinen Onkel herauszufordern. Der begreift daraufhin, dass sein Neffe ihn durchschaut hat, und schickt ihn auf eine riskante Mission nach England – von der Hamlet jedoch wider Erwarten zurückkehrt.

Bewusst verschont Hamlet den König, als er ihn betend antrifft. Ein anderes Mal glaubt Hamlet, der König lausche hinter einem Wandteppich, sticht hastig mit dem Degen zu – und tötet den eifrigen Oberkämmerer Polonius. Dessen verzweifelte Tochter Ophelia – Hamlets große Liebe – ertränkt sich. Laertes, der aus Frankreich zurückgekehrte Bruder Ophelias, lässt sich in seinem Rachedurst vom König zu einem Duell mit Hamlet überreden. Die Spitze seines Degens taucht man in ein tödliches Gift, und außerdem wird ein Pokal mit vergiftetem Wein für Hamlet bereitgestellt. Während des Kampfes ritzt Laertes die Haut seines Gegners mit der präparierten Degenspitze und wird kurz darauf von Hamlet ebenfalls mit der vergifteten Klinge verletzt. Unmittelbar vor dem Tod versöhnen sich Hamlet und Laertes, und während Hamlets Mutter, die ahnungslos von dem vergifteten Wein trank, sterbend umsinkt, ersticht Hamlet mit letzter Kraft seinen heimtückischen Stiefvater, bevor er selbst tot zusammenbricht.

 

Presse

Ein unverhoffter Geldsegen - Benefiz-Abend mit 6000 Mark Erlös für „Sternenbrücke"

Mit Stücken wie Shakespeares „Hamlet" begeisterten die Mimen der Volksspielbühne Rissen das Publikum. Fast 6000 Mark kamen so für das Kinder-Hospiz Sternenbrücke zusammen.
Rissen. Die Verantwortlichen des Kinder-Hospiz Sternenbrücke freuen sich über einen unverhofften Geldsegen. Fast 6000 Mark können sie zusätzlich ausgeben, um die alte Villa im Sandmoorweg 62 für todkranke und sterbende Kinder umzubauen. Zusammengekommen war das Geld durch ein Schulfest der Grundschule am Marschweg und eine Benefiz-Veranstaltung, welche die Volksspielbühne Rissen organisierte.
In der Aula der Schule am Iserbarg präsentierte die Kindergruppe der Hobby-Mimen, die „Bühnenspatzen", die Geschichte „Die Schöne und das Biest" von Walt Disney. Durch ihre Liebe befreite Julia Quante alias Belle einen zum "Biest" verwunschenen Prinzen (Dariusz Sadre Dadras Besmely) von dem Fluch, den einst eine böse Fee über ihn ausgesprochen hatte.
Die Jugendgruppe der Schauspieler, „Die Nesthocker", wagt sich schon mal an die Klassiker. Dieses Mal stand eine Persiflage von William Shakespeares „Hamlet" auf dem Programm. In salopper Umgangssprache, witzig inszeniert, brachten die 13 bis 19 Jahre alten Mimen das Thema um „Sein oder nicht sein" auf die Bühne. Philosophisches in salopper Diktion. Besonders Katharina Vollmer brillierte als Ghosty, der Geist von Hamlets ermordetem Vater. „Schuhuuu, Hammi, Schuhuuu", geisterte Ghosty durch das Schloss und scheuchte erst einmal die schlaftrunkenen Torwächter (Meike Rubach und Beate Teichmann) von der Bühne, bevor er Hamlet (Christan Bauer) erklärte, wer ihn seinerzeit umbringen ließ. Der jetzige König - Ghostys Bruder - hatte Hamlets Vater während er schlief, Gift ins Ohr geträufelt. „Da kommt diese miese Type angefiest und kippt mir Gift in die Lauscher. Total heavy die Wirkung", philosophierte Ghosty über die Art, wie er gestorben ist. Das Publikum hat Tränen gelacht.
Aber auch Musikliebhaber kamen auf ihre Kosten. Zur Begrüßung sang der Chor der Grundschule Marschweg, und zwischen den Theaterstücken, sowie am Schluss ließen Henning Rehbein und Peter Robejsek von der Musikschule Rissen unter der Leitung von Christian Sach ihre Gitarren im Flamenco-Stil erklingen.
„Ein Kinder-Hospiz aufzubauen geht nur mit der Hilfe von vielen kleinen und großen Menschen", bedankte sich Uwe Sanneck, Mitbegründer des Fördervereins Kinder-Hospiz Sternenbrücke, als er den Scheck und das Geld entgegennahm. Wer mehr über das Sterbehaus für Kinder erfahren möchte, sollte am 20. September beim Tag der offenen Tür im Sandmoorweg 62 in Rissen vorbeischauen.!

(Wedel-Schulauer Tageblatt)

 

Szenen-Fotos

 

 

Meike Rubach - Beate Teichmann - Gesa Junge - Isabell Schumacher - Patricia Dadras - Anna Wieck

 

Isabell Schumacher - Samira Müller - Christian Bauer - Meike Rubach

 

Katharina Vollmer - Meike Rubach - Christian Bauer - Beate Teichmann - Patricia Dadras - Anna Wieck

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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