Wir über uns

 

Die Nesthocker spielten im Sommer 2007:

"Der Dieb, der nicht zu Schaden kam"

 

Posse mit doppeltem Schlüssel

von Dario Fo

Deutsch von Peter O. Chotjewitz

Regie: Stephanie Ganske

 

 

Aufgeführt am

Mittwoch, 27. Juni 2007

 

Personen und ihre Darsteller

Der Dieb:    

Jannik Johannsen

Maria, seine Frau:

Wiebke Junge

Der Hausherr:

David Kersten

Anna, seine Frau:

Emilie Licari

Antonio:

Christian Bauer

Julia, seine Frau:

Annika Ernst

 

Hinter den Kulissen

Regie:

Stephanie Ganske

Kostüme:

VBR-Fundus

Maske und Frisuren:

Silke Lorenzen

Bühnenbild:

Andreas Prieß

Bühnenbau:

Die VBR-Crew

 

Handlung

In „Der Dieb, der nicht zu Schaden kam“ von Dario Fo wird Einbrecher Angelo Tornati Zeuge eines Verwirrspiels: Er will eigentlich nur in Ruhe seiner Arbeit nachgehen - ein wenig stehlen. Doch plötzlich taucht der Herr des Hauses auf - in Begleitung seiner Geliebten. Tornati wird Mitwisser des Lügengespinstes um die Affäre. Dann erscheint auch noch die eifersüchtige Ehefrau des Diebes...

 

Der Autor

Dario Fo, einer der Protagonisten der modernen Farce und des politischen Theaters, wurde 1926 in San Giano am Lago Maggiore geboren, wo er frühzeitig mit Volkstheater und Erzählkunst in Verbindung gerät.

An der Kunstakademie Brera (Mailand) begann er ein Architekturstudium, das er bald zugunsten seiner erfolgreichen Auftritte als Komiker in kabarettistischen Revuen abbrach. Sein Debüt als Schauspieler hatte er 1952 am Teatro Odeon in Mailand. Fo begann, zusammen mit seiner Frau Franca Rame, mit der er seit 1954 verheiratet ist, Stücke zu schreiben. Später gründete das Paar die Theatergruppe „Compagnia Fo-Rame“, deren Komödienaufführungen in Italien und im Ausland bekannt wurden. Die Stücke hatten tagespolitische Ereignisse zum Inhalt, die satirisch verpackt wurden.

Fos Theater propagierte das "Theater der großen Provokation". Immer wieder wurde er in Prozesse verwickelt, mehrmals sogar auf offener Bühne verhaftet. Mit seinem politischen und kulturellen Engagement ließ er keine Gelegenheit aus, sich mit dem Staat und seinen Institutionen sowie auch dem Vatikan anzulegen. Auch im Ausland stieß Fo auf Skepsis.

"Die Stärke Fos liegt darin, dass er Texte schafft, die gleichzeitig amüsieren, engagieren und Perspektiven vermitteln", heißt es in der Würdigung der Schwedischen Akademie, wo er 1997 als 71jähriger den Nobelpreis für Literatur erhielt. Insgesamt schrieb der Dramatiker, Schauspieler und Regisseur mehr als 70 Werke, von denen einige aus den Spielplänen der Theater kaum wegzudenken sind. Hervorzuheben sind "Bezahlt wird nicht!" (1974), "Zufälliger Tod eines Anarchisten" (1970), "Hohn der Angst" (1981), "Offene Zweierbeziehung" (1984) und "Der Papst und die Hexe" (1990).

 

Aus dem Nähkästchen

Christian Bauer sollte als eifersüchtiger Ehemann durch die Tür von der Bühne stürzen. Im Eifer des Gefechts, und da er, während er "stürmte", noch mit rückwärts gewandtem Kopf zur Bühne brüllte, verfehlte sein Griff jedoch die Türklinke und er rannte stattdessen ungebremst gegen die Tür. Es grenzt an ein Wunder, dass seine Spielpartnerin Emilie Licari sich beherrschen konnte.

 

Szenen-Fotos

 

David Kersten - Annika Ernst

 

Annika Ernst - David Kersten

 

Annika Ernst - Emilie Licari - Jannik Johannsen

 

Emilie Licari - Christian Bauer

 

Jannik Johannsen - Wiebke Junge

 

Christian Bauer - Jannik Johannsen

 

Annika Ernst

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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