Wir über uns

 

Wi spelen in't Fröhjohr 2007:

 

Kummedi in dree Akten

vun Paul Schurek

Speelbaas: Stephanie Ganske

 

 

Opföhrensdaag

Freedag, 23. Märzmaand 2007

Sünnavend, 24. Märzmaand 2007

Sünndag, 25. Märzmaand 2007

Sünndag, 25. Märzmaand 2007

Maandag, 26. Märzmaand 2007

Dingsdag, 27. Märzmaand 2007

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Jeppe, en lütten Buer:

Thorsten Junge

Mieke, sien Fru:

Karen Wieck

De Herr Baron:

Heiner Heintzsch

De Herr Inspekter:

Andreas Prieß

Hein, de Kamerdener:

Christian Bauer

Anna, de Kamerdeern:

Annalies Karnatz

De Kröger:

Hanns Wieck

Kinner:

Nadine Dorscheid,

 

Florian Lettermann,

 

Miles Dennert,

 

Rasmus Bouncken,

 

Rebecca Mitschke,

 

Lina Marie Wiesemann,

 

Emilia Weißhorn,

 

Maximilian Dreyer,

 

Ulrike von der Ohe,

 

Milena Hamel,

 

Katja Mitschke,

 

Maike Sietas,

 

Carina Dreyer

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Stephanie Ganske

Ehr Hülp:

Silke Lorenzen

Toseggersch:

Gerda Arendt

Hülpslüüd an de Siet:    

Gesa Junge,

 

Jonny Karnatz

Lüchtmokers:

Christian Steuer,

 

K.A. Braker,

 

Simon Braker

Kledaasch:

Elke Lustig

Prüük un Visaasch:

Silke Lorenzen,

 

Karin Lorenzen,

 

Karen Wieck

Bühnenbild:

Andreas Prieß

Bühnenbau:

Die VBR-Crew

 

Lütt beten wat to dat Stück

Shakespeares Einleitung aus "Der widerspenstigen Zähmung" auf Platt: Das Dorf Uhlenlock im ausgehenden 19. Jahrhundert: Jeppe, ein Bauer, wird allgemein als der faulste Mensch im Dorf angesehen und wehrt sich gegen diese Vorwürfe. Er sei nicht faul, er möge bloß nicht gern etwas tun. Keiner der Dorfbewohner scheint das zu verstehen. Um Jeppe zu „kurieren“, beschließen der Baron und sein Gefolge, ihn Baron für einen Tag sein zu lassen. Ein Experiment mit überraschenden Folgen…

 

De Autor

Paul Schurek wurde am 2. Januar 1890 in Hamburg geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Er erlernte das Handwerk des Feinmechanikers, ging auf Wanderschaft und begann später ein Studium auf dem Hamburger Technikum, das dann 1914 durch den Krieg beendet wurde. Kurz nach dem Krieg ging sein beruflicher Wunsch in Erfüllung: Er wurde Lehrer an der Hamburger Gewerbeschule. Nun war er wirtschaftlich unabhängig und konnte sich in seiner freien Zeit seiner Kunst widmen. Von Anfang an ging Schureks Dichtung den doppelten Weg des Dramatikers einerseits und des Erzählers anderseits. 1920 schrieb Schurek sein erstes plattdeutsches Bühnenstück „Knesel, Possenspeel in twölf Biller“, das Richard Ohnsorg auf seiner neugegründeten Niederdeutschen Bühne sogleich uraufführte. Das Stück deutete bereits die Richtung an, in die sich der junge Autor als Dramatiker zukünftig vorwiegend bewegen sollte: Hin zur heiteren Darstellung komischer Typen, seltsamer Käuze, skurriler Originale. Der Durchbruch kam 1921 mit dem Lustspiel „Stratenmusik“, das noch heute ein fester Bestandteil im Spielplan der niederdeutschen Bühnen
ist. Es folgten insgesamt etwa an die zwanzig plattdeutsche und auch hochdeutsche Theaterstücke, die Paul Schurek schrieb oder bearbeitete: „Snieder Nörig“ (1927), „Lünkenlarm“ (1931) auch bekannt als „Sülberhochtiet“, „Pott will heiraden“ (1937), und „Ulenspegel“ (1957) sind einige bekannte Titel.
Der Erzähler Paul Schurek bearbeitete in seinen hoch- und plattdeutschen Romanen die einschneidenden Ereignisse aus der Geschichte seiner Heimatstadt. Die meisten Titel deuten den Inhalt schon an: „De rode Heben“ (Roman, 1921), „Die brennende Stadt“ (Erzählung, 1922), „Das Leben geht weiter“ (Roman, 1940), „Der Hamburger Brand“ (Roman, 1943).
Ein entscheidendes Erlebnis wurde für ihn 1930 die persönliche Begegnung mit dem Wedeler Bildhauer und Dramatiker Ernst Barlach. Schurek würdigte diese Freundschaft später in „Begegnungen mit Ernst Barlach“ (Erinnerungsbuch, 1946).
In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg verlegte Paul Schurek den Schwerpunkt seiner Arbeit auf das Hochdeutsche und fand nun auch im Rundfunk ein neues Betätigungsfeld. 1951 wurde Paul Schurek zum Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg berufen und nahm als solches regen Anteil an kulturellen Leben seiner Heimatstadt. Am 22. Mai 1962 starb er in Hamburg.

 

Szenen-Fotos

 

Rasmus Bouncken - Ulrike von der Ohe - Karen Wieck - n.n.

 

Karen Wieck - Thorsten Junge

 

Thorsten Junge - Hanns Wieck

 

Thorsten Junge - Heiner Heintzsch - Christian Bauer - Andreas Prieß

 

Thorsten Junge

 

Andreas Prieß - Heiner Heintzsch - Christian Bauer

 

Annalies Karnatz - Thorsten Junge

 

Christian Bauer

 

Thorsten Junge - Andreas Prieß - Heiner Heintzsch - Christian Bauer

 

Thorsten Junge - Karen Wieck